Liebe potentielle RC-Autoren!
Schön, dass Ihr hierher gefunden habt! Eine kleine Ermutigung Euch an das "Auslandsressort" von RC zu wagen:
Die Themen für "Horizonte"/ "Un Monde" scheinen oft Tausende Kilometer weit entfernt, doch tatsächlich zeigen die angebotenen Texte: Man muss nicht unbedingt in Westafrika, in der Karibik oder der Schweiz sein, um über Kultur/ Politik/ Gesellschaft dieser Regionen zu schreiben. Die Brückenbauer sind gleich um die Ecke: Filme aus diesen Ländern, Künstler auf Europatournee, Wissenschaftler, Exilanten und Migranten. Allez-y, ich freu mich auf Eure Ideen/ Texte!
Christina
*nicht termingebundene Themen jetzt auch im neuen interaktiven Rencontres-Ideenpool*
*Fragen und Anregungen bitte an mich unter francophonie@rencontres.de*
----------- INFOS --------------------------
- AFRICA SPECTRUM: Magazin des GIGA Institute of African Affairs (IAA) - The journal focuses on socially relevant issues related to political, economic and socio-cultural problems and events in Africa as well as on Africa's role within the international system: http://hup.sub.uni-hamburg.de/giga/afsp
- AFRICINE: umfangreiche und professionelle Seite zum afrikanischen Film mit Rezensionen, Interviews, Hintergründen etc.: http://www.africine.org/
-------- THEMEN --------------------------
- "Expats" - Deutsche im Ausland (für Rubrik Germanophonie)
Buchbesprechung : Kerstin E. Finkelstein: Ausgewandert. Wie Deutsche in aller Welt leben (beim Verlag um ein kostenloses Rezensionsexemplar bitten)
Info:
Deutschland ist schon lange auch ein Auswanderungsland. Jedes Jahr verlassen über 100000 Deutsche unser Land dauerhaft. Größer noch ist die Zahl derer, die für eine begrenzte Zeit ins Ausland ziehen. Auswanderer erleben die fremde Kultur oft als Bereicherung und finden sich schnell zurecht. Aber für viele kommt bald auch Sehnsucht nach Vertrautem auf: Auf einmal vermisst man die »deutsche Pünktlichkeit« oder einfach nur den Geschmack von Schwarzbrot. Und so werden viele nach einer Weile deutscher, als sie es je für möglich gehalten haben. Sie finden sich in deutschen Klubs wieder, bringen ihre Kinder zur deutschen Schule und lesen die deutschsprachige Zeitung am Ort. Die Autorin hat Auswanderer in der ganzen Welt befragt, wie sie es in der Fremde mit dem Kontakt zu anderen Deutschen halten. In 30 Reportagen werden höchst unterschiedliche deutsche Gruppierungen dargestellt, in Argentinien, den USA, Belgien, Neuseeland und Australien sowie China und Thailand.
- Restitutionsdebatte zwischen Frankreich und Deutschland und ihren ehemligen Kolonien
- Besuch im banlieu: Situation der Migranten in Vororten dt. und frz. Großstädte bzw. in Durchgangslagern für Flüchtlinge (zB. Friedland bei Kassel, Sangatte in Nordfrkr)
- Treffpunkt der frankophonen Diaspora in einer dt oder frz Stadt (zB. ein Telefoncafé, ein Geschäft mit afrikanischen Spezialitäten, eine Bar) -> "bunte" Reportage, Atmosphäre wichtig
- aktuelle (und im Vgl historische) Unabhängigkeitsbewegungen in der Frankophonie
- Schüleraustausch (assistants de langues) im DOM-TOM --> ENSA organisiert außereuropäischen Schüleraustausch
- Portrait der frankophonen Literaturszene in Frankreich im Kleinen (frankophone Buchläden) wie im Großen (Verlage)
- Feste im Vergleich, zB. Karneval in Nouméa, Basel und Nizza
- Beitrag zum Joual, dem Soziolekt der Quebequer Arbeiterklasse (wurde lange Zeit verhöhnt und durch Persönlichkeiten wie den Theaterregisseur und Autor Michel Tremblay "salonfähig") - danke, Manu!
- ... (weitere Themenvorschläge willkommen an francophonie@rencontres.de)
--------------- TERMINE -------------------------------------
- Französische Filmtage Tübingen-Stuttgart
: Hier haben wir gerade (Sept.09) eine Einladung bekommen. Wer sich für Rencontres/ Horizonte akkreditieren will, melde sich bei mir!
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart öffnen dieses Jahr vom 29. Oktober bis 4. November ihre Pforten. Sie sind das größte Schaufenster des frankophonen Kinos im deutschsprachigen Raum und verstehen sich als Plattform des vorallem jungen, noch unentdeckten Autorenfilms. Der Internationale Wettbewerb (Nachwuchsfilme aus der gesamten Frankophonie) und der Französische Wettbewerb ermöglichen dem Publikum, aktuelle Produktionen zeitnah in einer anregenden Festivalatmosphäre zu sehen und mit den Gästen aus aller Welt zu diskutieren.
Im Anhang dieser E-Mail erhalten Sie das Akkreditierungsformular. Dieses können Sie per E-Mail, Fax oder Post an uns zurückschicken. Auf unserer Homepage www.filmtage-tuebingen.de haben Sie auch die Möglichkeit, sich bequem online zu akkreditieren. Alle weiteren Formalitäten entnehmen Sie bitte dem Akkreditierungsantrag.
Das Filmtageteam freut sich darauf, Sie beim Festival begrüßen zu dürfen!
Herzlich
Das Team der Französischen Filmtage
--
Natalie Kirch | Linus Mandl
Presse
- Afrikanische Filmtage Saarbrücken
- Afrika-Festival Würzburg: Das Africa Festival besteht seit 21 Jahren und ist das größte Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa.
- Kanadische Sprachpolitik: Festival der Sprachen, Uni Bremen
03.10.2009 – Kanada-Québec-
Tag
Veranstalter: Bremer Institut für Kanada-und
Québec-Studien
(BIKQS)
Ort: Übersee-Museum
Wer spricht kanadisch? Who speaks Canadian? Qui parle canadien?
Vielfalt, Identitäten und Sprachenpolitik
Diversité, identités et politiques linguistiques
Diversity, identities and language policies.
Programm:
09:00
BIKQS
Begrüßung
Prof. Dr. Ingrid Neumann-Holzschuh,
Universität Regensburg
Was soll sprachwissenschaftliche Kanadistik?
09:45
Prof. Dr. Peter Bakker, Aarhus Universitet
Michif: A Language of Our Own
10:30
Kaffeepause
11:00
Dr. Elke LaurMinisterium für Einwanderung, Montréal
Frankophone in Quebec: eine Mehrheit in der Minderheit? Soziale und historische Hintergründe der Sprachpolitik Quebecs
11:45
Prof. Dr. Richard Y. Bourhis, Université du Québec àà Montréal
Can Language Planning Change the Vitality of Competing Language Communities?
The Case of Francophones and Anglophones in Quebec
12:30
Mittagspause
15:00
Prof. Dr. Matthias Meyer, Christian-Albrechts-
Universität
Kiel
The Distinctiveness of Canadian English
15:45
Prof. Dr. Rodrigue Landry, Université de Moncton
Francophonie hors Québec: vitalité, enjeux et défis
16:30
Prof. Dr. Beatrice Bagola, Universität Trier
Pizza, pasta, tapas àà la canadienne. Italiener und Spanier zwischen Franzosen und Engländern
17:15
Imbiss
18:00
Podiumsdiskussion
19:00
Dave Goodman, Gitarrist, Sänger und Songschreiber, Victoria (B.C., Kanada)
Dave Goodman in Concert
Am Abend: Rundtischgespräch (Sprachpolitik in Kanada) und Kulturprogramm.
- Französische Sprachpolitik in Afrika: Festival der Sprachen, Uni Bremen
22.09.2009 – Afrikatag
Veranstalter: Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig
Ort: Übersee-Museum.
Details zu Zeiten auf unserer Webseite.
Schnupperkurs
Hausa (durchgeführt von Dr. Ari Awagana, Uni Leipzig)
Kulturaufführung
Kiswahili-Poesie: Lesung von Abdilatif Abdalla, Uni Leipzig (Kiswahili/Englisch/
Deutsch; mit Übersetzungen ins Deutsche unterstützt durch Dr. Marion Feuerstein-Tubach)
– mit anschließender Diskussion
Vortrag
Die afrikanischen Sprachen zwischen Tradition und Fortschritt – Fakten, Probleme, Perspektiven – mit anschließender Diskussion. Prof. Dr. Ekkehard
Wolff, Leipzig
Vortrag/Podiumsdiskussion:
Was ist eigentlich Afrikanistik? – Die Wissenschaft von den afrikanischen Sprachen und von deren Rolle und Funktionen in Kultur und Gesellschaft (und eine ziemlich ,deutsche‘ Geschichte“). Daniela Puhrsch, M.A., Prof. Dr. Ekkehard Wolff u.a..
Konzert
Universitätsmusik der Universität Bremen (Leitung: Universitätssmusikdirektorin
Dr. Susanne Gläß)
- Deutschsprachige Enklaven: Festival der Sprachen, Uni Bremen
02.10.2009 – Tag des germanischen Trients
Veranstalter: Provincia Autonoma di Trento
Ort: Übersee-Museum
Programm:
10:00
Workshop mit Beiträgen zum Fersentalerischen
Bruno Groff: Eine Einführung des Fersentals
Leo Toller: Bersntolerisch: Geschichte und Grundbegriffe
Lorenza Groff: Eine Kostprobe einer bersentolerischen Vorlesung
11:00
Workshop mit Beiträgen zum Zimbrischen
Ermenegildo Bidese, Zimbrisch, was ist das? Zur Geschichte, Geographie
und Sprache der zimbrischen Exklaven.
Andrea Nicolussi Golo, A pizzle ‚az pi biar’. Eine Zimbrisch-Stunde
in Wörtern.
Anna Maria Trenti Kaufman, The present vitality of the Cimbrian language in Lusérn and the work of the Cimbrian Culture Institute.
14:00
Vorführung des Dokumentarfilms „Arti e mestieri“ (auf Bersntolerisch
mit deutschen Untertiteln). Dauer: 18 Minuten.
15:00
Weinprobe mit trentinischen Weinen
16:00
Konzert einer zimbrischen Musikgruppe
Adolfo Nicolussi Zatta:
Lesung zimbrischer Gedichte und Prosatexte.
Aldo Forrer: Zimbrische Lieder.
17:30
Konzert einer ferstentaler Musikgruppe.
Musikalische Darbietungen der „Palaermusikanten“.
25.09.2009 – Die Sprachen Frankreichs
Veranstalter: Institut français + Bremer Volkshochschulen
In Rahmen des Festival der Sprachen organisiert das Institut français in Zusammenarbeit mit der Bremer Volkshochschule einen Nachmittag und einen Abend, die der sprachlichen Vielfalt Frankreichs gewidmet sind. Neben einer Podiumsdiskussion zwischen hochrangigen Wissenschaftlern aus Frankreich
und Deutschland bieten wir Ihnen spielerische und gastronomische Aktivitäten an, die sich alle um Frankreichs Sprachen drehen werden.
Ort: Institut français
Ab 14:00: Les langues de France en chansons, mit Schwerpunkt Bretagne
Workshop mit Musik, Internet, Fernsehen (TV5 Monde) und Schülerbeiträgen
16:30: Podiumsdiskussion: Regionalsprachen in Frankreich und Deutschland
Seit Ludwig XIV. hat Frankreich EINE Sprache, so dass man meinen könnte, Französisch sei die einzige Sprache des Landes. 1999 unterschrieb
aber die französische Regierung die Charta der Regional-oder
Minnderheitensprachen
(1992 von Deutschland ratifiziert) und gab dabei 75 Sprachen für sein Territorium an...
Wie sieht die französische Sprachenlandschaft heutzutage aus? Welche Rolle spielen sprachpolitische Prozesse bei der Entwicklung der Gesellschaft? Kann man die Gewichtung von Sprachen messen und einen Einfluss über ihre Verbreitung haben? Diese Fragen werden Thema der Diskussion sein.
Moderiert von Yannick Mercoyrol, Leiter des Institut français in HB, mit
Louis-Jean
Calvet, französischer Linguist,
Michel Alessio, DGLFLF (Délégation générale àà la langue française et aux langues de France) und
Jürgen Meisel, Professor für Romanistik und früherer Leiter des SFB Mehrsprachigkeit.
19:00: Festumzug mit Live-Musik
aus der Bretagne vom Institut français bis zur Bremer Volkshochschule
Ort: Volkshochschule
16:30: Les langues de France en cuisine: kostenloser Kochkurs
Lehrküche der Volkshochschule, Faulenstraße, 1. Stock
Einführung in die regionale Küche Frankreichs und Vorbereitung des gemeinsamen Abendessens. Unter Anleitung von Nathalie Mebarek und Michelle Heyden. (Maximal 20 Teilnehmende).
19:30: Gemeinsames Abendessen mit Live-Musik
aus der Bretagne
Die Gerichte aus sprachlich unterschiedlichen Regionen (Bretagne, Elsass, Baskenland, Korsika, Reunion, Französische Antillen …), die beim Kochkurs
zubereitet wurden, werden im Gemeinschaftsraum der Volkshochschule
serviert. (14 € pro Person ohne Getränke)
Anmeldung zu beiden Veranstaltungen bei der VHS unter der Kennziffer 41-003-
M.
Tel. 0421/3611-2345
oder 0421/3611-8401